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Informationen

Der Wasserhärtegrad

Welche Bedeutung hat er für den Verbraucher?

Die Wasserwerke sind nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz verpflichtet, die Härtegrade des abgegebenen Trinkwassers öffentlich mitzuteilen. Die Härte des Wassers in Ihrem Wohnbereich entnehmen Sie bitte der vorstehenden Aufstellung. Um die Bedeutung der Wasserhärte etwas zu verdeutlichen, veröffentlichen wir nachstehend einen Auszug aus “Der umweltfreundliche Haushalt”, herausgegeben von der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz.

Unterschieden werden 3 Härtebereiche:

HärtebereichEigenschaften des Wassers
weichweniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 0° bis 8,4° dH)
mittel 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4° bis 14° dH)
hartmehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14° dH)

Für den Waschvorgang bedeutet die Wasserhärte in erster Linie das Vorhandensein von Kalk, das zu Ablagerungen in Textilien und an den Heizflächen der Waschmaschine führt. Clacium (Kalk) und das ebenfalls vorhandene Magnesium beeinträchtigen die Seifenreaktionen (Waschwirkung). Das Wasser durch Zusätze (Enthärter) weich zu machen, hat also doppelten Effekt: keine Ablagerungen, erhöhte Waschwirkung.
Sie können 20 bis 50 % an Waschmitteln sparen - und die Umwelt entsprechend weniger belasten, wenn Sie sich an einige einfache Regeln halten. Ihre Wäsche wird trotzdem sauber:

  1. Die Waschtrommel immer mit der vorgesehenen Höchstmenge füllen.
  2. Waschmittel nach dem Baukastenprinzip einsetzen, vorzugsweise
    • Feinwaschmittel evtl. auch Vollwaschmittel gemäß Dosierungsvorschrift für den Härtebereich 1
    • Enthärter (phosphatfrei) gemäß Härtebereich des Wassers
    • Bleichmittel (bei weißer Wäsche) nach Empfehlung
  3. Bei normal verschmutzten Textilien auf Vorwäsche verzichten.
  4. 60 º-C-Wäsche genügt bei normaler Verschmutzung hygienischen Anforderungen
  5. Weichspüler ist überflüssig
    • wenn die Wäsche gut geschleudert und luftig getrocknet wird. “Mit Wäschetrockner wird die Wäsche ohnehin weich.”
    • wenn Baumwolltextilien gewählt werden, ist der Vorteil des Weichspülers, die elektrostatische Aufladung zu verhindern, nicht nötig.
  6. Baumwolltextilien verschmutzen nicht so schnell.

Wenn Textilien nach einer solchen umweltfreundlichen Wäsche zwar sauber und hygienisch sind, dafür aber vielleicht nicht superweiß und nicht kuschelig weich, so sollte diese sinnvolle Veränderung dennoch nicht schwerfallen, der Umwelt zuliebe.
Ihr Wasserwerk


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